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Wie wird man Eventorganisator/in?

Eventorganisator/in werden und einen entsprechenden Nachweis besitzen: ist das möglich?

In diesem Artikel erzählen wir, wie man „Eventorganisator/in“ wird; womit sich der Event Manager befasst und welche Kompetenzen und Kenntnisse erforderlich sind, um in diesem Bereich ein erfolgreicher Profi zu werden.
Außerdem gehen wir darauf ein, wie wichtig es ist, dass der am Ende des Bildungswegs (Kurs oder Master) erworbene Abschluss von einer dritten Stelle ausgestellt wird, die nicht mit dem Anbieter identisch ist.

Die „Voraussetzungen“

Um Event Manager zu werden, sind keine besonderen formalen Voraussetzungen nötig (manchmal genügt ein Abschluss der Sekundarstufe II, wie weiter unten erläutert). Dennoch sind bestimmte Eigenschaften, Veranlagungen und natürliche Neigungen für die künftigen Eventorganisatoren ein echter Vorteil.

Der Event Manager ist im Allgemeinen oft ein Mensch, der zwischenmenschliche Beziehungen schätzt, über Problemlösungskompetenz verfügt und dazu eine gewisse Portion Kreativität mitbringt.

Nachfolgend nennen wir 5 Eigenschaften, die künftige Eventorganisatoren besitzen sollten, um erfolgreich zu arbeiten.

  • Er/sie mag zwischenmenschliche Beziehungen und ist darin wirkungsvoll
  • Er/sie hat eine natürliche Veranlagung zum Problemlösen: Das heißt, er/sie kann eventuelle Unvorhergesehene wirksam bewältigen
  • Er/sie ist in der Lage, dem Stress standzuhalten, den dieser Beruf mit sich bringt. Der/die Eventorganisator/in muss nämlich viele Personen, Lieferanten und andere, sowie die zahlreichen Aufgaben bei Planung, Umsetzung und Durchführung der Veranstaltung managen
  • Er/sie verfügt über großen Unternehmergeist und Kreativität: Der Erfolg einer Veranstaltung beruht oft auf einer originellen Idee, die das Zielpublikum emotional einbindet
  • Er/sie besitzt Führungsqualitäten. Wie oben gesagt, bedeutet eine Veranstaltung zu organisieren nämlich, ein sehr vielfältiges Team zu führen, das ein gemeinsames Ziel haben muss: den Erfolg der Veranstaltung

Es ist wichtig, eine Selbsteinschätzung vorzunehmen, um zu erkennen, ob man diese Voraussetzungen tatsächlich mitbringt: Andernfalls könnte die Arbeit in diesem Bereich schwierig werden. Die weiteren erforderlichen Voraussetzungen, insbesondere organisatorische und Marketingkompetenzen, vermittelt der Bildungsweg.

Was er/sie tut

Der/die Eventorganisator/in muss seine/ihre Veranstaltung nicht nur organisieren, sondern auch kommunizieren. Deshalb muss dieses Berufsbild, das auch im Messebereich immer gefragter ist, Techniken und Instrumente für den Umgang mit der Presse (Zeitungen und Zeitschriften) sowie mit Bloggern und Influencern beherrschen.

Der Event Manager befasst sich mit der Organisation und Durchführung von Messen, Conventions, Meetings, Sonderveranstaltungen und Touren und koordiniert dabei alle Bereiche: vom kreativen über den produktiven bis zum technischen. Seine/ihre Kompetenzen reichen vom Marketing über die Kommunikation bis zu den Finanzen.

Wie wird man Eventorganisator/in

Es gibt viele Kurse und Master, die Fachkräfte ausbilden, die Veranstaltungen organisieren, leiten und überwachen können, die sogenannten Event Manager (oder Eventorganisatoren, wenn wir englische Begriffe nicht so mögen).

Nur wenige sehen jedoch die Ausstellung eines Abschlusses vor, der die im Kurs/Master erworbenen Kompetenzen „objektiv“ bescheinigt: also eines Abschlusses, der von einer dritten Stelle ausgestellt wird, die nicht mit dem Kursanbieter identisch ist. Die Spezialisierung ist entscheidend, um sich mit dem eigenen Profil abzuheben, und die Möglichkeit, die eigenen Kenntnisse und Kompetenzen zertifizieren zu lassen, ist ein grundlegendes Element, vor allem wenn die zertifizierende Stelle eine öffentliche Einrichtung ist.

Wie wählt man den Bildungsweg

Wenn Sie sich einmal entschieden haben, dass Ihre Zukunft in der Welt der Events liegt, gilt es, den besten Weg zu wählen.

Nachfolgend nennen wir einige Kriterien, die bei der Wahl des Kurses oder Masters zum/zur Eventorganisator/in zu berücksichtigen sind.

  • Eines der Elemente, die am stärksten zu berücksichtigen sind, ist die Ausrichtung des Kurses/Masters. Eine stark praxisorientierte Ausrichtung vermittelt das „Werkzeugkasten“-Wissen, mit dem man von Anfang an wirksam arbeiten kann. Doch woran erkennt man, ob man einen Kurs/Master dieser Art vor sich hat? Zunächst an der Zusammensetzung der Lehrkräfte: Lehrkräfte aus der Arbeitswelt sind eine Garantie für sehr „praxisnahe“ Unterrichtsinhalte. Ein weiteres Element ist, ob der Lehrplan praktische Übungen vorsieht oder nicht.
  • Eines der wichtigsten Kriterien ist sicherlich die Ausstellung einer Zertifizierung am Ende des Kurses/Masters. Die eigenen Kompetenzen bescheinigen zu können, ist zweifellos ein Element, das Ihnen in der Arbeitswelt einen Vorteil verschaffen kann. Wie oben gesagt, noch besser, wenn der Abschluss von einer öffentlichen Einrichtung ausgestellt wird;
  • Damit zusammenhängend ist die territoriale Gültigkeit der Zertifizierung: Wer im Ausland arbeiten möchte, sollte einen Kurs oder Master wählen, der einen international oder zumindest europaweit gültigen Abschluss vorsieht;
  • Ein weiteres wichtiges Kriterium ist, ob die Möglichkeit eines Praktikums besteht oder nicht: Ein Praktikum erlaubt es nämlich nicht nur, das im Unterricht Gelernte anzuwenden, sondern kann auch das Vorzimmer zu einer neuen Stelle sein;
  • In der Branche werden in vielen Fällen fortgeschrittene Englischkenntnisse verlangt, die über das „schulische“ Niveau hinausgehen, das in unserem Land leider einen negativen Beigeschmack hat. „News“ auf Englisch zu schreiben und schnell zu lesen, um in kürzester Zeit möglichst viele Informationen aufzunehmen, sind grundlegende Kompetenzen. Ein Master mit einem eigenen Englischmodul zu wählen, ermöglicht es deshalb, eine Kompetenz zu erwerben, die auf dem Arbeitsmarkt den Unterschied machen kann;
  • Die Form, in der der Kurs oder Master zum/zur Eventorganisator/in angeboten wird, ist ein weiteres Element, das je nach den eigenen beruflichen und sonstigen Verpflichtungen zu berücksichtigen ist. Für Berufstätige kann es nämlich unmöglich oder zumindest übermäßig „aufwendig“ sein, unter der Woche teilzunehmen: Besser ist eine Lösung mit Unterricht nur am Samstag;
  • Zu prüfen sind außerdem die erforderlichen formalen Voraussetzungen für den Zugang zum Bildungsweg: Fast alle Master verlangen einen Hochschulabschluss, aber es gibt auch einige, an denen man mit einem Abschluss der Sekundarstufe II teilnehmen kann.

Die Berufsaussichten

Events als Kommunikationsinstrumente gewinnen für Unternehmen immer mehr an Bedeutung: Sie sind das notwendige Element von „Menschlichkeit und Beziehung“ zu den eigenen Kunden oder Lieferanten in einem Kommunikationssystem, das immer stärker auf das Digitale ausgerichtet ist.

Die Branche wächst, wie die Erhebung der OICE (Osservatorio Italiano Congressi e Eventi, Italienische Beobachtungsstelle für Kongresse und Events) für das Jahr 2016 zeigt: Gegenüber 2015 sind sowohl die Teilnehmenden (+8,4 %) an den Veranstaltungen als auch die Anwesenheiten (+21,5 %) gestiegen.

Nachfolgend eine Liste der möglichen Berufsaussichten, zu denen der Abschluss als Eventorganisator/in Zugang verschaffen kann:

  • Eventorganisator/in innerhalb von Unternehmen
  • Unternehmensberatung im Bereich Eventorganisation
  • Eventorganisator/in für öffentliche Einrichtungen
  • Eventagenturen
  • PR-Agenturen und Pressebüro
  • Incentive-Reiseagenturen
  • MICE (Meetings, Incentives, Conferences and Exhibitions) Manager
  • Meeting Planner

Wenn Sie Eventorganisator/in werden möchten, lesen Sie das Kursblatt unseres Masters in Eventmanagement und Pressearbeit, anerkannt von der Region Toskana.

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